Gefühle verstehen statt verdrängen – Yoga als Weg zur inneren Klarheit
- Gabriela Vanin
- 1. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Es geht im Yoga nicht darum, seine Aggressionen oder den eigenen Frust „wegzumeditieren“ und sich ins Wegsehen zu flüchten oder eine rosarote Stimmung zu beamen.
Es geht vielmehr darum, zu verstehen, wo diese Gefühle, und natürlich alle anderen Stimmungen auch, herkommen. Sie zu verstehen bietet die Möglichkeit, wählen zu können, zu hinterfragen oder sie aufzulösen. Alles, was wir verstehen können, kann auch mit Mitgefühl und Liebe betrachtet und integriert werden.
Nicht wertende Betrachtung meines lebendigen Inneren bedeutet auch, nicht die Bewertung durch andere zu ernst zu nehmen. Jede und jeder von uns kann wählen, welche Perpektive wir einnehmen. Auch unbewusstes oder so genanntes autonomes Geschehen in uns ist nur so lange autonom, wie wir es nicht ins Bewusstsein bringen.



Kommentare