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KARMA - Das Gesetz von Ursache und Wirkung

Karma im yogischen Sinne

Das Gesetz von Ursache und Wirkung: jede Handlung hat eine Folge

Was du tust, ob gut oder schlecht, kommt irgendwann zu dir zurück.


einfache Beispiele:

1) Stell dir vor, du hilfst jemandem, der in Not ist. Diese gute Tat wird irgendwann auf eine positive Weise zu dir zurückkommen – vielleicht hilft dir später jemand, wenn du es brauchst. Umgekehrt, wenn du absichtlich jemanden schlecht behandelst, kann es sein, dass du später selbst in eine ähnliche Situation kommst und erfährst, wie es sich anfühlt.

Im Yoga geht es darum, bewusst zu handeln, ohne nur an den eigenen Vorteil zu denken. Man soll Gutes tun, ohne eine Belohnung zu erwarten, weil das eigene Handeln die Zukunft beeinflusst.


2) Stell dir vor, du pflanzt einen Apfelbaum. Wenn du den Baum gut pflegst, wird er wachsen und irgendwann süße Äpfel tragen. Wenn du ihn vernachlässigst, kann es sein, dass er keine Früchte trägt oder eingeht. Genauso ist es mit unseren Handlungen: Freundlichkeit, Mitgefühl und Ehrlichkeit bringen positive Erfahrungen hervor, während negative Taten irgendwann Schwierigkeiten zurückbringen können.


Karma ist ein zentrales Konzept im Yoga und in der indischen Philosophie. Es beschreibt das Gesetz von Ursache und Wirkung: Jede Handlung, jedes Wort und sogar jeder Gedanke hinterlässt eine Spur und hat eine Konsequenz – entweder in diesem Leben oder in einem späteren.


Was bedeutet Karma genau?

Das Wort „Karma“ stammt aus dem Sanskrit und bedeutet wörtlich „Tat“ oder „Handlung“. Im yogischen Sinne bedeutet es, dass alles, was wir tun, eine Wirkung hat – sowohl für uns selbst als auch für andere. Karma ist also kein „Schicksal“, das über uns bestimmt wird, sondern etwas, das wir durch unser eigenes Handeln selbst beeinflussen.


Die drei Arten von Karma

Im Yoga gibt es verschiedene Arten von Karma:


1.Sanchita-Karma

Das gesammelte Karma: Alle Handlungen aus der Vergangenheit (auch aus früheren Leben), die noch nicht ausgeglichen wurden.


2. Prarabdha Karma – Das aktive Karma: Die Auswirkungen vergangener Handlungen, die wir gerade im jetzigen Leben erfahren.


3. Agami Karma – Das zukünftige Karma: Das Karma, das wir durch unser jetziges Handeln erschaffen und das unsere Zukunft beeinflusst.


Wie kann Yoga helfen, gutes Karma zu schaffen?

Im Yoga geht es darum, bewusst und achtsam zu handeln, ohne dabei an persönliche Belohnung oder Anerkennung zu denken. Das nennt man Karma Yoga – den Weg des selbstlosen Handelns. Wenn wir Gutes tun, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, erschaffen wir positives Karma, das unser eigenes Leben und das der anderen verbessert.


Fazit

Karma ist kein starres Schicksal, sondern ein Prinzip, das uns lehrt, dass unser Handeln zählt. Jeder von uns hat die Möglichkeit, sein Karma bewusst zu gestalten – durch liebevolle, aufrichtige und achtsame Taten im Hier und Jetzt.


Dieser Gedanke ist eine wunderbare Erinnerung daran, dass wir selbst für unser Leben verantwortlich sind und durch unsere Entscheidungen Positives in die Welt bringen können.

 
 
 

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