Was heißt eigentlich SADHANA Yoga?
- Gabriela Vanin
- 1. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Sādhanā
Im Sanskrit, insbesondere im Yoga-Kontext, haben die Begriffe Sādhanā und Sadā (oft als “sadhaa” transliteriert) unterschiedliche, aber miteinander verbundene Bedeutungen:
Sādhanā (साधना)
Sādhanā bedeutet wörtlich „spirituelle Praxis“ oder „disziplinierte Übung“. Es bezieht sich auf die regelmäßige Praxis spiritueller Techniken, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen – sei es Selbstverwirklichung, spirituelles Wachstum oder ein tieferes Verständnis der eigenen Natur.
In der Yoga-Tradition umfasst Sādhanā oft:
• Asanas (Körperhaltungen)
• Pranayama (Atemkontrolle)
• Meditation (Dhyana)
• Mantra-Rezitation
• Bhakti (hingebungsvolle Praxis)
• Selbstdisziplin (Tapas)
Ein Yogi oder eine Yogini folgt einer Sādhanā, um die eigenen spirituellen und mentalen Fähigkeiten zu vertiefen und innere Transformation zu ermöglichen.
Sadā (सदा)
Sadā bedeutet „immer“, „beständig“ oder „ewig“. Es wird oft in spirituellen Texten verwendet, um eine ununterbrochene Präsenz oder eine kontinuierliche Praxis zu beschreiben.
In einem yogischen Kontext kann „Sadā Sādhanā“ bedeuten, dass die Praxis nicht nur zeitweise, sondern kontinuierlich und mit Hingabe ausgeführt wird. Es erinnert daran, dass spirituelle Entwicklung eine lebenslange Reise ist.
Zusammenfassend: Sādhanā ist die Praxis, und Sadā weist darauf hin, dass sie beständig und kontinuierlich sein sollte.



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